Das Open Source Handwerk im Steirischen Vulkanland
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Das Open Source Handwerk im Steirischen Vulkanland
- 1) Mit Hilfe der Linuxakademie der IFO.net GmbH im Haus KB5 in Kirchbach können Unternehmer, Gemeinden und Computeranwender im Vulkanland und der Euregio Region (500.000 Einwohner) "Open Source Programme" für Linux-, Windows- und Mac-Computer gewinnbringend einsetzen.
- 2) Die Open Source Strategie ist aber nicht nur im EDV Bereich einsetzbar! Vielmehr kann sie auch auf den Handwerksbereich, den Dienstleistungsbereich und den Wissensbereich als Strategie übertragen werden: Open Source - Die wahr gemachte Utopie des gemeinsamen Wissens!
Welche Maßnahmen werden wir setzen, um diese Ziele zu erreichen?
1) Linuxakademie: Open Source Lösungen für Linux-, Windows und MAC Computer.
- Für Open Source Lösungen können sowohl Linux-, Windows und Mac Computer verwendet werden.
- Wir empfehlen aber den Einsatz von PCs und Server mit dem Linux System "Ubuntu".
- Da die meisten Open Source Lösungen auf Windows- und Linux-PCs funktionieren, können innerhalb einer Firma oder innerhalb eines Kooperationsnetzwerkes Windows und Linux PCs gemischt verwendet werden.
- Wir wählen ganz im Sinne einer "Ubuntu Linux Lösung" für jeden Einsatzbereich das am besten geeignete Programm für unsere Kunden aus und schulen den Handwerker für den praktischen Einsatz seiner Lösungen.
Drei Open Source Schwerpunkte bei der praktischen Umsetzung
- I, Der Arbeitsplatz: In der Linuxakademie werden Open Source Lösungen am PC für die Bereiche Kalkulation, Zeiterfassung, Rechnungserstellung, CAD, Textverabeitung, Präsentation, Tabellenkalkulation, Internet, eMail, Terminplanung, Netzwerkplanung, Kooperation, Datenbank, Buchhaltung, Lagerverwaltungssystem, usw. angeboten.
- II, Der Server: Besonders wichtig ist auch die "Ubuntu Linux Server Schulung" für EDV-Professionisten im Vulkanland, die als Dienstleister die OS Lösungen vor Ort für Ihre Kunden umsetzen. Die Linux Server sind die erste Wahl als Dateiserver, Datenbankserver, Faxserver, eMailserver, Groupwareserver usw.
- III, Die ThinClient Lösung: Am Arbeitsplatz steht ein vorhandener PC mit einem "ThinClient" Programm. Bei einer Neuanschaffung wird einfach ein billiges ThinClient Terminal gekauft. In beiden Fällen ist am Arbeitsplatz keine Installationsarbeit notwendig. Die ThinClients können aber sowohl auf die Programme von zentralen Linux- als auch zentralen Windows-Rechnern zugreifen. Aktuelle Infos finden Sie unter http://akademie.RegioWiki.at
2) Handwerk: Open Source - Die wahr gemachte Utopie des gemeinsamen Wissens.
- Alle teilen mit Allen ihr Wissen. Gemeinsame Entwicklung statt exklusiver Urheberschaft. Teilen statt horten, Fülle statt Mangel. Was wie ein urchristliches Echo von einem anderen Stern klingt wurde in der kollektiven Entwicklung der freien Software Linux bereits erfolgreich vorgelebt. Neu ist, dass die "Open Source Kultur" nun in unerwartete Bereiche vordringt. Eine leise Bewegung mit einem unfassbaren Potential. Siehe auch http://Wikipedia.at
- Franz Nahrada, Mitgestalter der Mailingliste "Oekonux "und der dritten Oekonux-Konferenz in Wien "Reichtum durch Copyleft" gehört zu jenen Persönlichkeiten mit dem wohl umfassendsten Überblick über die aktuelle internationale Entwicklung dieser Bewegung.
- Im GIVE - der Forschungsgesellschaft für Globale Dörfer - arbeitet Franz Nahrada in Kirchbach und in Wien gemeinsam mit dem "Verein KB5 Globale Dörfer" an der Umsetzung der Idee "Globale Dörfer im Vulkanland". Aktuelle Infos: http://handwerk.RegioWiki.at
Was wird sich durch das Vorhaben in Zukunft ändern?
- Weil bei den Open Source Produkten keine Lizenzkosten mehr anfallen, wird die Wertschöpfung von den globalen Produzenten über den Dienstleistungsumsatz vor Ort auf die lokale Ebene verlagert und steht somit wieder der ganzen Region und allen umliegenden Gemeinden und deren Bürgern zur Verfügung.
- Einerseits werden in einer betriebswirtschaftlichen Kosten-/Nutzenrechnung mit Open Source Lösungen Lizenzkosten, vor allem von US Firmen eingespart, andererseits liegt aber auch der volkswirtschaftliche Mehrwert auf der Hand, da beim zusätzlichen Dienstleistungsumsatz vor Ort auf Gemeinde-, Landes- und Bundesebene lokale Steuereinnahmen entstehen.
Das Open Source Netzwerk im Haus KB5 in Kirchbach garantiert folgende Grundsätze:
- die Freiheit zu lernen
- die Freiheit zu unterrichten
- die Freiheit des Wettbewerbes
- die Freiheit der Meinungsäußerung und
- die Freiheit der Wahl
Die Open Source Kultur bietet Allen die sie leben folgende Vorteile:
- Informationen unbegrenzt und für jeden Zweck zu verwenden.
- Informationen zu analysieren und sie den eigenen Bedürfnissen anzupassen.
- Informationen zu kopieren und an andere weiter zu geben.
- Informationen zu verbessern und die Verbesserungen allen zum allgemeinen Wohl zugänglich zu machen.
Das Gebot der Stunde: „Innovativ sein und Ideen umsetzen“:
Die Märkte unterliegen ständigem Wandel. Hier besteht nur, wer als Unternehmer die Nase vorn hat. Neue Fertigungstechnologien, innovative Geschäftsmodelle und die Erschließung neuer Absatzwege und Kundenkreise sind heute ein Muss. Mit der Erweiterung der Open Source Kultur vom EDV-Bereich als neue Strategie für den Handwerksbereich werden den heimischen KMUs neue Ideen und Systeme lizenzfrei zur Verfügung stehen. Die Open Source Kultur verbessert nachhaltig unsere Lebensqualität!

